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Das Fuel Dumping 1×1 – heute: DOJ

Double Open Jaw – Mit großer Lücke zum kleinen Preis

Vergangene Woche hatte ich in meiner Reihe „Das Fuel Dumping 1×1hier eine sehr einfache Variante des Fuel Dumpings vorgestellt, welche von vielen sicherlich schon mehrfach völlig unbewusst genutzt wurde, nämlich die open jaw Buchung (Gabenflug). Heute möchte ich darauf aufbauen und als nächstes, einige werden es sicherlich erahnt haben, die double open jaw Buchung erklären.

Wie immer in dieser Rubrik, ist dieser Beitrag und diese Variante der Flugbuchung nicht für jeden Reisenden gedacht und noch weniger geeignet. Zudem funktioniert diese Variante selbstverständlich auch nicht auf allen Strecken und mit jeder Airline. Grundsätzlich gilt immer, nicht nur auf den Flugpreis schauen, sondern eine vernünftige Abwägung der Gesamtumstände vornehmen.

In der Regel werden die meisten Reisenden ein ganz normales return ticket buchen. Also von Frankfurt nach New York und zurück nach Frankfurt.

Fuel Dumping 1x1

Sollte es die Reiseplanung erfordern, wie z.B. in meinem Beispiel von letzter Woche, werden einige sicherlich auch ein open jaw Ticket buchen und sogar vorteilhaft – in Bezug auf Bequemlichkeit – abfliegen. Dies wäre z.B. von Frankfurt nach Los Angeles und zurück von San Francisco nach Frankfurt.

Das Fuel Dumping 1x1

Nun kommen wir mit einer double open jaw Buchung aber schon zu einer Variante, welche sicherlich nur die Wenigsten bisher tatsächlich auch buchen wollten oder mussten.Als Beispiel nehmen wir von Frankfurt nach New York City und zurück von Miami nach Madrid.

Das Fuel Dumping 1x1 DOJ

Der erste „Nachteil, welcher sich jedem sofort aufdrängt, ist dass man bei dieser Art der Flugbuchung zwei offene Strecken hat, welche man irgendwie schließen muss, um wieder nach Hause zu kommen. Das obige Beispiel ist nur fiktiv, natürlich kann ein double open jaw auch mit Flughäfen erfolgen, die förmlich nebeneinander liegen wie z.B. Frankfurt – New York (JFK) und New York (Newark) nach Düsseldorf, so dass die Lücken mühelos mit dem Zug geschlossen werden könnten. Andererseits können die vier Flughäfen aber auch tausende Kilometer auseinader liegen. In jedem Fall bedarf es daher in der Regel also weiterer Ausgaben, um wieder nach Hause zu kommen, so dass man sich schon etwas intensiver mit dieser Art der Flugbuchung beschäftigen muss. Dies kling nun alles sehr theoretisch und abstrakt und wirft sicherlich die Frage auf, ob sich so etwas überhaupt lohnt? Oh ja! Während ich den obigen double open jaw lediglich zur Illustration verwendet hatte, ist es ein offenes Geheimnis, dass diese Art der Flugbuchung für Flüge nach Südamerika das Mittel der Wahl sind. Also, wir fliegen nach Südamerika, wie alle „Anfänger“ als round trip, Frankfurt – Rio – Frankfurt direkt … für 631 Euro:

Fuel Dumping 1x1 DOJFür alle, die sich bisher noch nicht bei Secretflying registiert haben, hier der erneute Hinweis dies umgehend nachzuholen. Die Strecken nach Südamerika haben sehr häufig, sehr gute fare rules. Secretflying und andere Blogs haben hier immer ein Auge darauf und wenn mal wieder eine passende fare geladen wurde, erfahrt Ihr es hier mit am Schnellsten.

SFAlle die sich nun fragen, weshalb ich einmal einen screenshot auf deutsch und dann den anderen auf spanisch benutzt habe, finden die Antwort hier. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die Flugpreise gravierend voneinander abweichen. Auf der einen Seite steht der Direktflug für 630 EUR, auf der anderen Seite der DOJ Flug für 130 Euro. Dies bedeutet ein „Umweg“ ja, allerdings ist die Ersparnis beträchtlich. Ob der Zielflughafen nun Frankfurt oder Berlin ist, dieses „Problemchen“ lässt sich bei sorgfälltiger Planung mit einem Bahnticket für ca. 15 EUR lösen. Interessanter ist die Frage, wie man die große Lücke zwischen Rio de Janeiro und New York City schließt. Die Antwort ist einfach und findet ihr hier. Zudem gibt es eine Alternative. Dieser Blog richtet sich im Grunde an Vielflieger und solche die es werden wollen. Kann man mehrere Reisen über eine längeren Zeitraum planen, so schließen erfahrene Travel Hacker diese Lücke nahezu kostenlos, auch mit einem hidden city ticket, 3x oder 1x. Mehr dazu, an den kommenden Samstagen!

Fazit:

Im Gegensatz zu den meisten anderen fuel dump hacks ist das double open jaw ticketing – in der Regel – vollkommen im grünen Bereich. Es bringt natürlich den „Nachteil“ mit sich, dass der Flug nicht vom / am selben Flughafen beginnt und endet und diese Lücke in der Regel anderweitig geschlossen werden muss. Die Ersparnis ist allerdings beträchtlich!

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